Wie die Berliner Polizei heute bestätigte, wurde der 44jährige Tierpfleger leblos in seiner Berliner Wohnung gefunden. Nach ersten Untersuchungsergebnissen handelt es sich nicht um einen Suizid, zudem gibt es keinerlei Hinweise auf Fremdverschulden. Nach dpa-Informationen war der wohl bekannteste deutsche Tierpfleger seit längerem schwer krank.
Der Zoologische Garten reagierte betroffen. Die Fördergemeinschaft teilte mit: „Mit Thomas Dörflein verliert der Zoo Berlin einen hoch engagierten Tierpfleger, der mit großer Leidenschaft seinem Beruf - seiner Berufung - nachging.“
Dörflein, der nach der Geburt des kleinen Eisbären-Babys aufopferungsvoll um dessen Leben kämpfte, gab sich medienscheu. Für sein großes Engagement erhielt der 44jährige die Ehrung des Landes Berlin. Bei ihrer Knut-Show führten beide ihre Lebensfreude vor. Knut und die verfilzte grüne Decke, auf der Dörflein den weißen Knuddel über den Bärenfelsen zog, Knut und die Klo-Bürste, Knut und der WM-Fußball - die Bilder des Duos gingen um die Welt. (riw / dpa)

Ein Kommentar




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jan schreibt:
28. September 2008, 17:08 Uhr
Ein Mensch der so liebevoll mit einem anderen Wesen umgeht zeigt ein gutes Herz, ein sanftmütiges Wesen und eine schöne Seele. Ich bin selbst todkrank, doch diese Lebensfreude und dieser Lebenshunger in Dörfleins Bildern gibt Mut. Auf Wiedersehen lieber Tom, wir werden Dich vermissen!