Am Rande des Treffens der europäischen Umweltminister aus EU-Verhandlungskreisen sind Forderungen laut geworden, wonach einige Länder angeführt von Grossbritannien und den Niederlanden das EU-Ziel zur Reduzierung des Kohlendioxid (CO2)-Ausstosses von 20 auf 30 Prozent zu erhöhen, wenn andere Industrieländer im Rahmen eines verbindlichen Weltklimaabkommens vergleichbare Zugeständnisse machen.
Da die EU bei den Verhandlungen geschlossen auftritt, soll am 31. Januar eigentlich ein einheitliches EU-Ziel hinterlegt werden. Auch diese Frage sei aber noch umstritten, hiess es aus Verhandlungskreisen. Polen und Italien wiederum hätten sich dafür ausgesprochen, nur 20 Prozent zuzusagen - ohne die an Bedingungen geknüpften 30 Prozent zu erwähnen. Dies wäre aber eine erhebliche Abweichung von der bisherigen EU-Linie, die beispielsweise Frankreich blockieren würde. Jetzt sollen die europäischen Botschafter den Streit am 20. Januar in Brüssel klären.
(riw / dpa)

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