Das hat die jüngste Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ergeben. Die Ergebnisse wurden bereits am Montag in Berlin vorgestellt.
Seehofer und Wowereit haben sogar noch aufgerüstet
Kein Bundesminister bleibt demnach mit seinem Auto unter dem geltenden EU-Klimagaswert von 140 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. Der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU) wurde mit 353 Gramm CO2 trauriger Gesamtsieger auf der Liste. Wie die Umwelthilfe mitteilte, sind Übermotorisierung und hoher CO2-Ausstoß bei den meisten Ministerpräsidenten und Ministern weiter Status-Insignien. Vor allem der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und der Regierende Bürgermeister in Berlin, Klaus Wowereit (SPD) gehören dazu. Bezüglich CO2-Ausstoß und Motorleistung hätten sie im Gegensatz zu den Vorjahren sogar weiter aufgerüstet. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch sagte: "Nach wie vor verstehen sich die meisten Spitzenpolitiker als kostenlose Werbeträger für spritschluckende Dienstlimousinen aus deutscher Produktion."
(NCA / dapd)

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