Nach erneuten schweren Gefechten, hat die Regierung Sri Lankas nun den Einsatz von Waffen und die Luftangriffe gestoppt. Allerdings erklärte ein Sprecher des Präsidenten am Montag, dass es sich dabei nicht um einen von den Befreiungstigern der Tamil Eelam (LTTE) geforderten Waffenstillstand handele. Wie das Büro des Präsidenten mitteilte, seien die Sicherheitskräfte angewiesen worden, den Einsatz von grosskalibrigen Geschützen sowie Kampfflugzeugen zu stoppen, der zu zivilen Opfern im Kampfgebiet führen könnte.
Zivile Geiseln sollen schnell befreit werden
"Kampfoperationen haben ihr Ende erreicht", hiess es in der Ankündigung weiter. "Unsere Sicherheitskräfte werden ihre Bemühungen darauf beschränken, Zivilisten zu retten, die (von der LTTE im Kampfgebiet) als Geiseln gehalten werden."
Kämpfe brachen im Morgengrauen erneut aus
Die Gefechte zwischen der Armee und den eingekesselten Tamilen- Rebellen waren in den frühen Morgenstunden erneut eskaliert. Der im Gebiet der Rebellen arbeitende Arzt Thiyagaraja Sathiyamoorthy erklärte am Telefon: "Ich kann Schusswechsel zwischen den beiden Seiten hören." Zivilisten hätten kaum Möglichkeiten, sich vor den Schüssen zu retten. Die verbleibenden LTTE- Kämpfer wurden auf einem Küstenstreifen von nur etwa sechs Kilometern Fläche im Nordosten der Insel von Truppen eingekesselt.
(NCA / dpa)

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