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23. Februar 2011, 11:51 Uhr
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“Jasmin-Proteste” in China gehen weiter

Die Organisatoren der "Jasmin-Proteste" in China geben nicht auf. Für diesen und alle folgenden Sonntage rufen sie die Menschen auf, sich zu versammeln und gewaltfrei zu protestieren.

Die chinesische Polizei geht gegen Demonstranten vor
Die chinesische Polizei geht gegen Demonstranten vor
Quelle: dapd/ Marcus Brandt
Die "Jasmin-Proteste" in China sollen weitergehen. Die Organisatoren riefen die Bevölkerung in einem offenen Brief dazu auf, sich an diesem und allen folgenden Sonntagen um 14 Uhr an zentralen Plätzen ihrer Städte zu versammeln. Sie sollten "spazieren gehen, zuschauen, oder nur so tun als wenn sie zufällig vorbeikommen". Der Brief wurde auf der in den USA ansässigen chinakritischen Webseite www.boxun.com veröffentlicht.

Führung soll Aufsicht durch das Volk akzeptieren

Die Organisatoren erklärten, sie fühlten sich ermutigt durch die Aufstände im arabischen Raum und wollten die kommunistische Führung unter Druck setzen. Die Korruption solle beendet werden und die Führung solle die Aufsicht durch das Volk akzeptieren.

Spott für die Demonstranten

Bereits am vergangenen Sonntag war es zu Versammlungen gekommen, die die Polizei aber auflösen konnte. Zehntausende Beamte waren mobilisiert worden. Wie viele Menschen sich an den Protesten beteiligt hatten, war unklar. Die führungsnahe englischsprachige Zeitung "Global Times" sprach von nur wenigen Menschen. Diese seien wie Bettler in den Straßen. Sie würden nie verschwinden, während das Land sich vorwärts bewegt. (mas / dpa)
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Ein Kommentar
  1. Christoph schreibt:
    1. März 2011, 22:38 Uhr

    Ich darf sie hiermit an ihre journalistische Professionalität erinnern und vorschlagen, dass sie schleunigst das obige Foto, mit einem Bild ersetzen was entweder tatsächlich die (praktisch nicht stattgefundenen) Protest und Polizeieinheiten des vergangenen Sonntags zeigt oder aber DEUTLICH kenntlich macht, dass es sich bei obigem Foto um ein Archivbild handelt! Wie schon im Falle der Tibet Proteste in 2008 tun sich derzeit einige westiliche Medien (und diesmal sind sie auch darunter) mal wieder damit hervor schlampig mit der Zuschreibung von Archivbildern zu arbeiten.

    Bitte machen sie sich klar, dass diese Art von “Berichterstattung” im chinesischen Internet hohe Aufmerksamkeit bekommt und nationalistischen Tendenzen sowie Kräften, die versuchen Proteste für Demokratie als Verschwörung der USA und westlicher Medien zu diskreditieren, direkt in die Hände spielt.

    zonaeuropa.com/20110226_1.htm

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