
Japan auf Walfang zu "Forschungszwecken" (Symbolbild)
Quelle: ddp / Jeremy Sutton Hibbert
Japans nutzt die Erklärung des Walfangs zu "Forschungszwecken" als Vorwand
Die Umweltschützer hoffen auf die Einhaltung eines Wahlversprechens Hatoyamas, das der Verschwendung von Steuergeldern den Kampf angesagt hatte. So sagte Meeresbiologe Thilo Maack von Greenpeace, dass "wer ein Lippenbekenntnis gegen die Verschwendung von Steuergeldern und für das Aufbrechen ultranationaler Seilschaften abgibt" am Walfang nicht vorbeikomme.
Die Walschutznationen sehen Japans Erklärung, zu "Forschungszwecken" auf Walfang zu gehen, lediglich als Vorwand an. So habe sich die Walpopulation bestimmter Arten japanischen Angaben zufolge seit dem Verbot des kommerziellen Walfangs deutlich erholt. Greenpeace beziffert die Zahl der in den letzten 22 Jahren im Rahmen des wissenschaftlichen Walfangs von Japan getöteten Zwergwale auf mehr als 9000.
(sch / dpa)

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