Götze zeigte sich voller Vorfreude. "Einerseits ist man aufgeregt, anderseits freut man sich, vor heimischer Kulisse aufzulaufen, wenn mich der Trainer einwechseln sollte", sagte der Spieler von Borussia Dortmund.
Revanche für 2006
Sowohl Mario Götze als auch DFB-Teammanager Oliver Bierhoff verwiesen auf das letzte Duell mit dem viermaligen Weltmeister. "Italien ist eine richtig starke Mannschaft, das hat man 2006 gesehen", erinnerte Götze an den WM-Halbfinal-K.o. des DFB-Teams vor viereinhalb Jahren. Bierhoff verspürt bei den Spielern deshalb eine besondere Motivation: "Man spürt den Hunger bei den Spielern, sie sind sauer, dass sie es nicht bis ganz nach oben geschafft hatten". Obwohl Italien seit einiger Zeit strauchelt, betonte Löw seinen Respekt vor den Südländern. "Unser letzter Sieg gegen Italien liegt schon 16 Jahre zurück", so der Bundestrainer.
Götze zuerst auf der Bank
Eine Hauptrolle hat Löw für sein neues Juwel Götze bei der Revanche am 9. Februar in Dortmund zunächst nicht vorgesehen. Das Supertalent zeigt sich dennoch zufrieden. Unter anderem wegen einem besonderen Umstand: "Es ist eine Weile her, dass so viel Dortmunder bei der Nationalmannschaft waren. Das freut uns natürlich sehr. Es ist auch einfacher, wenn ich noch Kollegen aus meiner Mannschaft dabei habe". Von seinen vier jungen Dortmunder Kollegen dürfen sich Marcel Schmelzer auf der linken Abwehrseite - seit Jahren die Problemposition im DFB-Team - und Mats Hummels als Innenverteidiger die größten Chancen auf einen Startplatz ausrechnen.
(sek / dpa)

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