Gaza-Krieg
Israel weist Beschuldigungen von sich
In einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon weist die Regierung Israels die Kritik am Verhalten ihrer Truppen während des Gaza-Krieges zurück. Laut eines Sprechers des israelischen Aussenministeriums habe die Armee "im Rahmen des internationalen Rechts" gehandelt.
Israel weist Beschuldigungen von sich (Bild: Benjamin Netanjahu)
Quelle: ddp / Franka Bruns
Bei der israelischen Militäroperation "Gegossenes Bleib" im Gazastreifen von Ende Dezember 2008 bis Mitte Januar 2009 waren mehr 1.400 Palästinenser getötet und 5.500 verletzt worden. Unter den Opfern befanden sich 400 Frauen und Kinder. Während des 22 Tage dauernden Konfliktes kamen 13 Israelis ums Leben.
Netanjahu erwägt Untersuchungskommission
Laut der Tageszeitung "Jediot Achronot" erwägt Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nun doch, der Forderung der UN zu folgen und eine eigene Untersuchungskommission zum Gaza-Krieg einzusetzen. Sein Regierungssprecher bezeichnete den Zeitungsbericht als Spekulation.
(hkn / dpa)
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