Kinostart
Invictus: Morgan Freeman als Nelson Mandela
Sport kann ein Mittel der Versöhnung sein, das ist der Grundtenor von Clint Eastwoods neuem Film "Invictus", der heute in den deutschen Kinos startet. Morgan Freeman spielt darin den 1995 frisch gebackenen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela.
Invictus: Morgan Freeman als Nelson Mandela
Quelle: Warner Bros.
Mitte der 90er Jahre versucht Nelson Mandela als neuer Präsident Südafrikas, das durch das Apartheids-System gespaltene Land zu vereinen. Dabei greift er auf ungewohnte Mittel zurück. Ausgerechnet das bei Mandelas Anhängern verhasste südafrikanische Rugby-Team, in dem 1995 nur ein dunkelhäutiger Spieler vertreten ist, soll als Symbol für eine Versöhnung herhalten, mit dem sich alle Südafrikaner identifizieren können. Als der Worldcup-Gewinn in greifbare Nähe rückt, scheint auch Mandelas Plan aufzugehen...
Invictus: Nationale Versöhnung frei nach Eastwood
Regisseur Clint Eastwood greift mit "Invictus - unbezwungen" ein unbekanntes Kapitel der jüngeren südafrikanischen Geschichte auf. Sport als Identifikationsmöglichkeit für ein im Inneren gespaltenes Land - der Film ist zwar stellenweise ein wenig zu deutlich auf diese Botschaft hin zugeschnitten, aber vor allem Morgan Freemans Verkörperung von Nelson Mandela und ein muskelbepackter Matt Damon als Rugby-Ikone Pienaar machen "Invictus" trotzdem sehenswert.
(fgr)
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