Am Wochenende gab es die letzte große Facebook-Party. Mehr als 800 junge Menschen versammelten sich spontan in Wuppertal in einer Straße um eine Party zu veranstalten. Gastgeber war ein Unbekannter, der über das soziale Netzwerk Facebook zu der Party aufgerufen hatte. Am Ende musste die Polizei die nicht genehmigte Veranstaltung auflösen. Es gab Festnahmen, Verletzte und jede Menge Müll. Die Kosten für diese Veranstaltung hat der Steuerzahler übernommen, doch damit soll in Zukunft Schluss sein.
Seitenbetreiber in die Pflicht nehmen
Die Gewerkschaft der Polizei in Nordrhein-Westfalen hat sich nun für die Kostenübernahme durch den Initiator ausgesprochen. Sofern der Veranstalter bekannt ist, hat er sämtliche Kosten für Polizei-, Feuerwehr- und Rettungseinsätze, aber auch für die Müllentsorgung zu übernehmen. Daneben könnten Gebühren für die Sondernutzung öffentlicher Flächen anfallen. Die große Schwierigkeit besteht nun darin, den Initiator einer solchen Veranstaltung ausfindig zu machen. Die Polizei möchte deshalb gerne die Seitenbetreiber in die Pflicht nehmen. Die sollen ihre Nutzer besser auf Konsequenzen von Bedienungsfehlern und Missbrauchsfällen hinweisen.
(jak / dapd)

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