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24. Oktober 2011, 16:48 Uhr
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ICE rast mit 250 Stundenkilometern in Ziegenherde

In Bayern ist ein ICE mit über 200 Kilometer pro Stunde in eine Ziegenherde gerast. Dabei starben 14 Tiere und der Zug wurde leicht beschädigt, Personen kamen jedoch nicht zu Schaden, wie die Bundespolizei mitteilte.
In der bayrischen Region Unterfranken ist ein ICE in eine Ziegenherde gerast. Die Tiere sind aus einem schlecht gesicherten Gehege nahe der Bahnstrecke bei Burgsinn ausgebrochen und auf die Gleise gelaufen, so die Bundespolizei. Der ICE-Führer konnte den Zug auf der Strecke von Würzburg nach Fulda nicht rechtzeitig zum Anhalten bringen. Trotz einer Schnellbremsung kam der ICE erst einige Kilometer hinter der Unfallstelle zum Stehen. Der Zusammenprall kostete 14 Ziegen das Leben, jedoch wurde keiner der 400 Fahrgäste verletzt.

Polizei ermittelt gegen Halter

Der am Triebkopf beschädigte Zug konnte noch bis nach Fulda weiterfahren. Die Bahn sperrte die Strecke zwischenzeitlich und lenkte den restlichen Zugverkehr um. Wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt die Polizei nun gegen den Halter der Ziegen. (rma)
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In Bayern ist ein ICE mit über 200 Kilometer pro Stunde in eine Ziegenherde gerast. Dabei starben 14 Tiere und der Zug wurde leicht beschädigt, Personen kamen jedoch nicht zu Schaden, wie die Bundespolizei mitteilte.
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