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12. November 2009, 11:30 Uhr
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China

Human Rights Watch kritisiert “Schwarze Gefängnisse”

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch kritisert in einem Bericht die Existenz sogenannter "schwarzer Gefängnisse" in China. Dort würden Menschen zum Teil wochenlang illegal festgehalten werden.
Wie die Organisation mit Hauptsitz in New York berichtet, nutze die Staatsführung in China die geheimen Gefängnisse, um Personen für eine gewisse Zeit verschwinden zu lassen. In Peking und anderen chinesischen Städten seien Bürger, die Kritik am Staat und seinen Institutionen geübt hatten, entführt und in solche "schwarzen Gefängnisse" gebracht worden, wo sie tage- oder wochenlang festgehalten werden würden.

Schwarze Gefängnisse: Kritiker eine zeitlang verschwinden lassen 

Laut Bericht der Organisation würden besonders Chinesen, die aus ländlichen Regionen in die grossen Städte pilgern, um gegen Unrecht, Willkür und Korruption in ihrer Heimatregion zu protestieren, häufig für eine gewisse Zeit inhaftiert. (fgr / dpa)
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