
Oscar-Preisträgerin Jennifer Hudson: Vom Schicksal gebeutelt.
Quelle: dpa
Die Familie der Hudsons wurde bei dem Blutbad im Haus der Familie erschossen. Selbst der siebenjährige Neffe des Hollywood-Stars wurde erschossen aufgefunden. Drei Tage lang hatte man den Sohn der Schwester von Jennifer Hudson gesucht und schließlich Tod aufgefunden.
Nach Angaben der Polizei könnte es sich bei der Tatwaffe um die verschwundene Pistole des Bruders Jason Hudson handeln. Diese war ihm Monate zuvor gestohlen worden.
Die Polizei geht von einem Familienstreit aus. Der 27jährige Stiefvater des ermordeten Jungen, William Balfour, wird zwar in Polizeigewahrsam gehalten, aber die Polizei hält nicht für verdächtig. Er sei einzig wegen seiner Vorstrafen festgesetzt.
Am kommenden Montag soll die Beerdigung der Mordopfer stattfinden.
Jennifer Hudson selbst, die im vergangenen Jahr einen Oscar für das Leinwand-Musical «Dreamgirls» erhielt, eilte noch in der Nacht des Mordes an ihrer Familie nach Chicago. Derzeit wohnt sie von der Öffentlichkeit abgeschirmt in einem Hotel. Sie bleibt dort im Kreis ihrer Verwandten und ihres Verloten David Otunga.
(dav / dpa)

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