Im Prozess um die vier Räuber eines Pokerturniers in Berlin, hat die Staatsanwaltschaft nun ein Strafmass von vier bis fünf Jahre Haft gefordert. Die vier Angeklagten sind zwischen 19 und 21 Jahre alt und haben bei ihrem Raubüberfall auf ein Casino am 6. März 242.000 Euro erbeutet. Die Beute ist bis auf 4.000 Euro bis heute verschwunden.
Hinter dem Raubüberfall sollen zwei 29 und 31 -jährige Drahtzieher stecken. Die vier Angeklagten hatten übereinstimmend erklärt, erst kurz vor der Tat von einem der Drahtzieher, dem Onkel des 19 -jährigen Angeklagten, mit dem Überfall beauftragt worden zu sein. Beide Hintermännen sitzen in Haft, einer von ihnen soll sogar selbst am Pokerturnier dabei gewesen sein und per Handy das Startzeichen für den Überfall gegeben haben.
In Anbetracht des Alters der vier Räuber, fordert die Jugendgerichtshilfe für die drei 19 bis 20 -Jährigen wegen "Reifeverzögerung" eine Verurteilung nach dem Jugendstrafgesetz.
(kat / ddp)

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