US-Außenministerin Hillary Clinton besuchte am Mittwoch den Tahir-Platz in Kairo, auf dem die Demonstrationen in Ägypten ihren Anfang genommen hatten und am deutlichsten zu sehen waren. Anschließend sagte sie in einem Interview mit CNN, dass sie, sollte Barack Obama im November 2012 für eine zweite Amtszeit wieder gewählt werden, nicht weiter als Außenministerin zur Verfügung stehen werde. Auch auf die Fragen, ob sie als Verteidigungsministerin arbeiten mächte, als Vizepräsidentin oder gar als Präsidentin antwortete Clinton mit einem eindeutigen "Nein". Sie habe zurzeit den besten Job der Welt. Und das zu einem besonderen Moment in der Geschichte. Es gebe zwar die Tragik in Japan und Haiti auf der einen Seite, aber auch tolle Möglichekiten und Herausforderungen wie zum Beispiel in Ägypten. Sie könne sich keine Aufgabe oder Position vorstellen, die ähnlich herausfordernd oder dankbar wäre.
Beliebtheitswerte so hoch wie lange nicht mehr
Im Anschluss an ihre politische Karriere wolle sie sich für die Bürgerrechte einsetzen, insbesondere für Frauen und Kinder, so Clinton. Die Außenministerin ist derzeit bei der amerikanischen Bevölkerung sehr beliebt. Eine aktuelle CNN Umfrage belegt, dass 65 Prozent einen positiven Eindruck von ihr haben. So hoch waren ihre Werte nur kurzzeitig während sie First Lady im Weißen Haus war. Weder ihre Präsidentschaftskandidatur noch ihre Zeit als Senatorin für New York brachten ihr derart hohe Werte ein. (mas)

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