Das High Court in London hat entschieden, Julian Assange darf nach Schweden ausgeliefert werden. Damit verwarf das Gericht die Berufung vom Wikileaks-Gründer. Der "Guardian" berichtet das Assange nun noch eine Berufung beim Supreme Court helfen könnte, die Hürden dafür sind allerdings hoch.
Möglicherweise entscheidet nun das Supreme Court über die Auslieferung
Sollte sich der Supreme Court die Berufung annehmen, würde das Verfahren vermutlich erst im nächsten Jahr weitergehen, Assange steht dann weiter unter Hausarrest. Sollte sich das oberste Gericht nicht der Sache annehmen, kann Assange innerhalb von 10 Tagen nach Schweden ausgeliefert werden.
Assange soll sich an zwei Frauen sexuell vergangen haben
In Schweden wird Julian Assange vorgeworfen, ohne Kondom mit einer Frau Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Er soll angeblich beim Sex mit Absicht ein Kondom zerstört haben, wie genau er das gemacht haben soll, bleibt unklar. Eine andere Frau erklärte Assange habe Sex mit ihr gehabt, während sie schlief. Keine der beiden Frauen zeigte Assange an, die schwedische Staatsanwaltschaft klagt den Australier an, nachdem die beiden Frauen zur Polizei gegangen waren.

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