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Herthas EL-Gegner: Schwanensee, Hip Hop und ein Kulturcoach

27. September 2017 • Fussball

Östersund – Der Östersunds Fotbollsklubb ist kein gewöhnlicher Fußballverein. Und das liegt nicht allein am wundersamen sportlichen Aufstieg von der vierten schwedischen Liga in die Europa League binnen sechs Jahren.

Vielmehr macht das clubeigene Kulturprogramm den Gegner von Hertha BSC zu etwas ganz Besonderem. Zum Sprung in die erstklassige Allsvenskan vor zwei Jahren tanzten der englische Trainer Graham Potter und sein Team zu der Musik von Schwanensee, zuvor führten die Spieler ein selbst inszeniertes Theaterstück auf. Seit Februar bereitet der ÖFK eine Hip-Hop-Show vor, die sich um das samische Volk dreht. «Es ist natürlich neu und anders, nichts, was ich vorher schon mal gemacht habe», sagte Mittelfeldspieler Johan Bertilsson, der vor einem Jahr zum Club kam, erstaunt.

Seit 2011 arbeitet Östersund mit Kulturcoach Karin Wahlén zusammen. «Wer mutiger außerhalb des Spielfelds wird, der wird auch auf dem Rasen mutiger», wird sie vom «Kicker» zitiert. Und das beweisen die Spieler des Clubs aus der knapp 50 000-Einwohner-Stadt eindrucksvoll. Östersund schaltete in der Qualifikation den türkischen Spitzenclub Galatasaray Istanbul aus und geht nach dem 2:0 über Sorja Luhansk als Spitzenreiter in das Duell mit Hertha am Donnerstag (19.00 Uhr).

Fotocredits: Suvad Mrkonjic
(dpa)

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