Hermann Maier kann auf eine nahezu beispiellose Karriere als Ski-Rennfahrer zurückblicken. Unvergessen bleibt sein Triumph bei den Olympischen Winterspielen 1998 im japanischen Nagano, als er zwei olympische Goldmedaillen erkämpfte. Trotz eines spektakulären Sturzes in der Abfahrt, der ihn als "Herminator" in aller Welt berühmt machte, gelang es Maier dennoch im Super-G und Riesenslalom die Konkurrenz weit hinter sich zu lassen.
Hermann Maier gehört zu den grössten Ski-Rennfahrern unserer Zeit
Trotz Karriereende gehört Hermann Maier schon jetzt zu den grössten Skifahrern des alpinen Ski-Zirkus. Er gewann nicht nur insgesamt vier olympische Medaillen, sondern konnte auch ganze 54 Weltcup-Rennen für sich entscheiden und liegt somit zweitplatziert hinter der schwedischen Ski-Legende Ingemar Stenmark in der ewigen Bestenliste.
Unvergessen bleiben wird auch Hermann Maiers fulminantes Comeback im Jahr 2001, als er sich trotz eines schweren Motorradunfalls, der ihm fast den rechten Unterschenkel kostete, an die Spitze zurück kämpfte. Ihm sei klar, dass damit ein herausragender Lebensabschnitt zu Ende gehe, sagte Maier. Es sei das Ziel gewesen, "in einem guten Zustand entscheiden zu können, ob ich meine Karriere beende oder fortführe", so der Ski-Rennfahrer in Wien.
(sch / dpa)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden

zum Bildarchiv


mehr Schlagzeilen
Kommentar schreiben