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Hayden Panettiere gesteht Wochenbett-Depression

25. Oktober 2015 • Kultur & Medienwelt, Leben, Slideshow

Vor zehn Monaten sind Hayden Panettiere und Wladimir Klitschko Eltern geworden. Im September gab die US-Schauspielerin bekannt, unter postnatalen Depressionen zu leiden. So ergeht es etwa 17 Prozent aller Frauen.

Im Dezember 2014 kam die kleine Kaya zur Welt. Alles schien gut, das Kind ist gesund und munter. Die Mutter ist es allerdings nicht. Hayden Panettiere (26) leidet an einer postnatalen Depression, auch Wochenbett-Depression genannt. Experten schätzen, dass davon etwa 17 Prozent der frischgebackenen Mütter betroffen sind. Genaue Zahlen gibt es nicht, weil sich viele betroffene Frauen schämen. Schließlich darf und kann es nicht sein, sein Kind nicht wirklich zu lieben. Dies ist der Grund, weshalb sich viel zu wenige Frauen behandeln lassen. Dabei ist das besonders wichtig sagen Experten. Der Druck, man müsse sein Baby lieben, kann es aber nicht, verstärkt die Depression zusätzlich. Ein Teufelskreis.

So hat sich die Verlobte von Box-Star Wladimir Klitschko vor einigen Monaten Hilfe geholt. Sie ist auf dem besten Weg der Besserung und gestand das, was sich viele Mütter nicht trauen. Genau deshalb ist Panettieres Weg an die Presse so mutig. Sie möchte betroffenen Mütter Mut geben, dass man sich nicht schämen müsse. Was man aber doch muss, ist, sich Hilfe zu holen.

Wenn Sie oder eine Bekannte betroffen sind, gehen Sie zu ihrem Hausarzt und lassen sich zu einem Psychologen überweisen. Der übliche Baby-Blues dauert etwa zwei Wochen an. In dieser Phase empfinden sie verschiedenste Emotionen im Wechsel, Trauer, Freude und Heulattacken. Dauert diese Phase länger an, sollten Sie sich in Behandlung begeben!

Foto: Starpress, 00258487, Oliver Walterscheid

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