Einem Bericht der Internetseite "Spiegel Online" zufolge sollen die Hausdurchsuchungen heute in München stattgefunden haben. Die Männer sollen Informationen über in Deutschland lebende Angehörige der uigurischen Volksgruppe gesammelt haben. Im Juli diesen Jahres war es im Westen Chinas zu gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Han-Chinesischen und der uigurischen Minderheit gekommen.
Spionage durch Konsulat koordiniert
Dem Bericht zufolge soll die Gruppe mutmasslicher Agenten durch einen Diplomaten im chinesischen Generalkonsulat in München koordiniert worden sein. Von Seiten der Behörden wurde der Medienbericht bislang nicht bestätigt.
(fgr / ddp)

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Michael Ringle schreibt:
25. November 2009, 13:19 Uhr
Nach Lage der Fakten haben die chinesischen Sicherheitsleute nur ihren Job gemacht, genau den, den sich bundesrepublikanische Behörden weigern zu machen: uigurische, islamistische Terroristen durchforschen und deren Terrornetzwerke aufklären. Während das bei den Taliban sofort gemacht würde, weil das die Feinde der USA sind, wird es nicht gemacht, wenn es sich um Uiguren handelt (obwohl deren Terror zB auf liveleak-Videos betrachtet werden kann), weil die Uiguren für die USA geostrategisch wertvoll sind.
Ursprünglich hat auch der CIA die Taliban ausgerüstet, ebenso deckt man jetzt die Uiguren - zum Problem für die USA werden sie ja erst in 30-50 Jahren.