In den insgesamt 178 ausgezeichneten Hamburger Kindertagesstätten steht viel Obst, viel Vollkorn und wenig Fett auf dem Speiseplan. Für den Durst stehen immer Mineralwasser und Tee bereit. Zudem wird in den meisten Kitas das Essen vor Ort zubereitet. Damit sind die Hamburger Einrichtungen ein budesweites Vorbild, findet Ilse Aigner. Es sei ein richtungsweisendes Signal, das von Hamburg ausgesendet werde. Dieses solle das ganze Land bemerken, sagte die Ernährungsministerin.
Gesunde Ernährung als Zukunftsinvestition
Mit der Auszeichnung werden in Hamburg rund 24.000 Kinder erreicht, was einem Drittel aller Hamburger Kita-Kinder entspricht. Es sei eine Investition in die Zukunft, mit guter Ernährung schon bei den Kleinsten anzufangen, da bereits jetzt Krankheiten, die aufgrund von falscher Ernährung entstehen, in hohem Maße das Gesundheitssystem belasten, erklärt Aigner. Nun hoffen die Verantwortlichen, dass auch Schulen dem Beispiel folgen und ihre Speisepläne gesund gestalten. (rma)

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