
Gaza-Krieg: Hamas legt eigenen Bericht vor
Quelle: ddp / Jochen Eckel
Kriegsverbrechen von beiden Seiten vermutet
Während des Gaza-Krieges soll es nach Zeugenaussagen von der palästinensischen sowie israelischen Seite aus zu Kriegsverbrechen gekommen sein. Bereits vor dem Krieg hatte die Hamas wiederholt israelische Städte mit Qassam-Raketen beschossen. Die Hamas behauptet jedoch im Bericht, sie habe nur militärische Ziele Israels angegriffen, Zivilisten seien dabei aber möglicherweise "rein zufällig" getroffen worden.
Israel widerspricht ebenfalls den Beschuldigungen
In der unabhängigen Untersuchung des Gaza-Krieges, dem Goldstone-Bericht, werden dem israelischen Militär Kriegsverbrechen sowie eventuell begangene Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen.
Die UN verlangte nach Bekanntwerden der Vorwürfe von Israel und von der palästinensischen Hamas, eigene Untersuchungen einzuleiten. Dem widersetzt sich Israel bis heute. Israels Diaspora-Minister Juli Edelstein (Likud) sagte zu Beginn dieser Woche, dass es keine Untersuchung geben werde. Israel und andere Staaten, darunter auch Deutschland, bezeichneten den Goldstone-Bericht als einseitig und fehlerhaft.
Die von der UN gesetzte Frist für die Prüfungsberichte endet heute.
(hkn / dpa)


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