Der 84-Jährige bekundete jedoch auch seine Verbundenheit mit Israel.
Literarische Kritik
"Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden?", schrieb Grass. Weiterhin fordert er, "dass eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird."
Zudem kritisiert Grass geplante U-Boot-Lieferungen "aus meinem Land" nach Israel.
Moralischer Fehltritt von 2006
Für einen Eklat hatte Grass im Jahr 2006 gesorgt. In seiner damals veröffentlichten Autobiographie "Beim Häuten der Zwiebel" bekannte er seine Mitgliedschaft als 17-Jähriger bei der Waffen-SS am Ende des zweiten Weltkriegs. Dies brachte ihm zum Teil heftige Kritik ein. Besonders schwer wogen die Vorwürfe, seine SS-Zugehörigkeit jahrzehntelang verschwiegen zu haben, obwohl er andere immer wieder aufgrund ihrer NS-Vergangenheit öffentlich kritisierte.
(gth / dpa)

2 Kommentare
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m.ali labidi schreibt:
4. April 2012, 21:47 Uhr
endlich eine deutsche der sich befreit von der antisemitism komplex. ein mensch muss die verantwortung tragen für d. weltfrieden. wir können nicht ein unrecht mit ein gleichen rechtvertigen. die welt muss endlich aufhöre dieser RACISTICHE ; KOLONIALISTISCHE & MENSCHENFEIDLISCHE SYSTEME IN ISRAEL ZU HOFFIEREN: ausdruklich sage ich das es nicts gegen juden . juden haben genau das recht zu leben in frieden undd zufriedenheit wie alle andere auf diese unser planete. aber auch NICT MEHR
Sorry schreibt:
5. April 2012, 00:11 Uhr
Ist Günther Grass ein Kaschube ?