Das Umweltamt in Frankfurt am Main kündigte bereits an, dass ein Hubschrauber etwa 150 Hektar Stadtwald mit einem biologischen Insektizid besprühen werde. Außerdem sollen circa 5.500 Eichen in Grünanlagen, an Schulen und Kindergärten auch einzeln behandelt werden. Das Amt will so die Ausbreitung der giftigen Tiere eindämmen.
Haare der Raupen lösen heftige allergische Reaktionen aus
Die Falter und ihre Raupen machen auch Berlin seit einigen Jahren zu schaffen. Die Tiere entwickeln mit steigenden Temperaturen in den kommenden Wochen ihre giftigen Haare, die bei Allergikern zu heftigen Reaktionen führen können: Kommen die Haare mit der Haut von Menschen in Kontakt, kommt es oft zu Ausschlag. Sie werden über den Wind verteilt und können sogar Asthma auslösen.Die später aus den Raupen schlüpfenden braunen Schmetterlinge der Eichenprozessionsspinner sind aber ungefährlich. Zu finden sind die Raupen und ihre Gespinste besonders in den Berliner Parkanlagen - im letzten Jahr war vor allem der Bezirk Spandau stark betroffen. Entdecken sie ein Gespinst, informieren sie umgehend das betreffende Bezirksamt oder auch das Pflanzenschutzamt. (NCA)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden




mehr Schlagzeilen
Kommentar schreiben