Laut "SZ-Magazin" ist jeder vierte griechische Erwerbstätige beim Staat beschäftigt. Dass nichts mehr geht, wenn die über eine Million Staatsbediensteten streiken, liegt auf der Hand. Die Staatsdiener wollen sich dem Sparprogramm ihres Arbeitsgebers widersetzen. Trotz der drohenden Pleite Griechenlands wollen die Beamten Gehaltskürzungen nicht hinnehmen.
Griechenland: Streik in allen öffentlichen Bereichen
Es könnte ein Generalstreik werden: Alle staatlichen Behörden, alle Schulen und Universitäten werden für einen Tag geschlossen. Die öffentlichen Krankenhäuser werden nur Notfallpatienten behandeln. Die Frage wird sein, für welche Richtung sich die griechische Regierung entscheidet: Entweder weiter so, um die Staatsdiener nicht gegen sich aufzubringen, oder sie folgt dem angemahnten Sparrichtlinien der Europäischen Union und wird bis 2013 das Staatsdefizit senken.
Die griechische Tragödie wird jedoch sein, dass beide Wege Probleme bringen werden.
(hkn / dpa)

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