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11. Juni 2010, 15:48 Uhr
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USA

Geschwindigkeitsübertreter kauft Internetdomain der Polizei

Geschwindigkeitsmessungen, Radarfallen oder Blitzer sind in den Augen der meisten Autofahrer und Autofahrerin reine Abzocke. Ein findiger Geschwindigkeitsübertreter in den USA hat sich nach einer erhaltenen Zahlungsaufforderung auf ungewöhnliche Art und Weise bei der Polizei revanchiert.
Auf einer vierspurigen Schnellstrasse wurde der Amerikaner Brian McCarthy kürzlich von der Polizei geblitzt. Jahrelang belief sich das Tempolimit auf 55 Meilen pro Stunde (ca. 90 km/h), scheinbar grundlos reduzierte die Polizei die erlaubt Geschwindigkeit um zehn Meilen und stellte kurz hinter dem neuen Geschwindigkeitsbegrenzungsschild einen Blitzer auf. Brian McCarthy wurde mit 56 Meilen pro Stunde fotografiert. Dafür sollte er 90 US-Dollar zahlen. Mit ihm wurden bislang über 1600 weiterer Menschen geblitzt.

Als ihm die Zahlungsaufforderung zugestellt wurde, wollte er sich genauer über den Bescheid informieren. Im Internet versuchte er auf die Seite (www.bluffcitypd.com) der örtlichen Polizei zu gehen und stellte dabei fest, dass die Domain laut Provider abgelaufen sei. Kurzentschlossen kaufte er die Domain und veröffentlicht fortan aktuelle Meldung wo sich derzeit Radarfallen und Blitzer befinden. Die Polizei musste sich unterdessen eine neue Domain anlegen. (bpc)
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Geschwindigkeitsmessungen, Radarfallen oder Blitzer sind in den Augen der meisten Autofahrer und Autofahrerin reine Abzocke. Ein findiger Geschwindigkeitsübertreter in den USA hat sich nach einer erhaltenen Zahlungsaufforderung auf ungewöhnliche Art und Weise bei der Polizei revanchiert.
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