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23. September 2011, 13:08 Uhr
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Gerichtsurteil: 2007 geborgener Goldschatz im Atlantik gehört Spanien

Der wohl größte Silber- und Goldschatz, der je aus einem Schiffswrack geborgen wurde gehört Spanien. Zu diesem Urteil kommt ein Gericht in Atlanta. Das US-Schatzsuchunternehmen "Odyssey Marine Exploration“ hatte den Schatz 2007 geborgen und ihn heimlich in die USA gebracht.
Der Schatz umfasst 17 Tonnen Silber- und Goldmünzen (etwa 500.000 Stück) und andere Dinge, die ein Odyssey-Team 2007 vor Südportugal, ca. 60 Kilometer westlich des spanischen Hafens Cádiz, aus dem Wrack der spanischen Fregatte "Nuestra Señora de las Mercedes“ geholt hatte. Das Wrack lag in 500 Meter Tiefe. Das Schiff kam aus Südamerika und wurde 1804 von Engländern versenkt. Der Wert des Schatzes wird auf bis zu 500 Millionen Dollar geschätzt.

Firma brachte geborgen Schatz heimlich in die USA

Eigentlich behauptete die Firma aus Florida, sie wolle ein anderes Schiff suchen. Im Mai 2007 ließ sie die Funde nach Florida fliegen, ohne den genauen Fundort und die Identität des Wracks bekannt zu geben. Spanien wurde nicht informiert. Die Regierung dort vermutete sofort, dass es ein spanisches Kriegsschiff war: Dann würde nach spanischem Recht und Völkerrecht das Wrack samt allem Zubehör Spanien gehören. Madrid klagte in den USA auf Herausgabe und bekam nun Recht. (jak)
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Der wohl größte Silber- und Goldschatz, der je aus einem Schiffswrack geborgen wurde gehört Spanien. Zu diesem Urteil kommt ein Gericht in Atlanta. Das US-Schatzsuchunternehmen "Odyssey Marine Exploration“ hatte den Schatz 2007 geborgen und ihn heimlich in die USA gebracht.
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