Zuvor war wiederholt über Meinungsverschiedenheiten zwischen General Motors-Chef Henderson und dem Verwaltungsrat spekuliert worden. Whitacre wird nunmehr selbst in der Zwischenzeit die Leitung des US-Autokonzerns übernehmen. Ein Nachfolger wird derzeit gesucht.
Henderson stand nicht einmal ein Jahr an der Spitze von General Motors
Henderson blickt auf eine lange Laufbahn bei General Motors zurück. Er hatte erst im März den Chefposten beim Konzern übernommen. Während sein Vorgänger Rick Wagoner GM in der Insolvenz verliess, gelang es Henderson, den US-Autokonzern dank staatlicher Hilfen wieder auf Kurs zu bringen. So schaffte er es nicht nur die Verluste zu verringern, sondern auch früher als erwartet den Abbau der Schulden in Angriff zu nehmen.
Allerdings scheiterte unter GM-Chef Henderson der Verkauf von Opel an den kanadisch-österreichischen Zulieferer Magna. Henderson stand deshalb nicht nur in Deutschland in der Kritik. Zudem konnte er keinen Käufer für die in Schieflage geratene Tochter Saab finden. Sollte sich bis Jahresende kein Käufer finden, plant General Motors die Traditionsmarke einzustellen. (sch / dpa)

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