
Nadja Michael in "Tannhäuser, an der Deutschen Oper Berlin.
Quelle: dpa
In der Fachzeitschrift "Opernwelt" wurde der Chor der Deutschen Staatsoper jüngst zum Chor des Jahres gekürt. Harms hatte die Inszenierung des "Sängerkriegs auf der Wartburg" zwischen Gegenwart und Mittelalter spielen lassen und immer wieder glitten Ritter- und Teufelsgestalten von der Decke herab.
In dem Stück geht es um den Minnesänger Tannhäuser, der aus seinem Reich der Venus wieder in sein irdisches Leben zurückkehrt und seine Geliebten Elisabeth wiedersehen will. Die Hofgesellschaft ist jedoch erbost als er sich im Sängerwettstreit zur Lust bekennt. Als er auch vom Papst nicht die gewünschte Gnade für sein Bekenntnis zur Sinnlichkeit erhält, beschliesst er wieder in den Venusberg zurückzukehren.
Die Starsopranistin Michael sang sowohl die Rolle der Venus, als auch die der Elisabeth. Die Darsteller treten direkt vor dem Publikum auf und beim Sängerwettbewerb steht der Chor auf einer Tribüne parallel zum Orchestergraben.
Seit dem Jahr 2004 ist Kirsten Harms Intendantin an der Deutschen Oper und steht in letzter Zeit auf Grund ihrer Arbeit in der Kritik. Bis zum Jahre 2011 hat Herms einen Vertrag mit der Deutschen Oper.
(NCA / dpa)

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