Immer wieder gibt es militante Aktionen von Mitarbeitern in französischen Unternehmen, die sich gegen Stellenabbau oder Schliessungen richten. Bisher wurden die Beschäftigten strafrechtlich selten verfolgt - eher erreichen die Aktivisten die Einlösung ihrer Forderungen oder erhielten höhere Abfindungen.
Mitarbeiter wollen Verhandlungen erzwingen
Das Siemens-Werk im französischen Saint-Chamond, welches für die Eisen- und Stahlindustrie arbeitete, soll geschlossen werden. Ausserdem plant Siemens VAI Metals Technologies den Abbau von rund 600 Arbeitsplätzen an den zwei Standorten in der Region Rhône-Alpes.
Die Geiselnahme im Siemens-Werk soll den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Die Gewerkschaft will damit erreichen, dass es zu neuen Verhandlungen über den Stellenabbau und den Sozialplan kommt.
(hkn / dpa)

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