
Dresden wurde bei den Luftangriffen kurz vor Ende des Krieges beinahe völlig zerstört.
Quelle: dpa
An den Veranstaltungen nahmen neben Landespolitikern, wie Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), auch diplomatische Vertreter aus den USA und Grossbritannien sowie die jüdische Gemeinde teil.
Die Oberbürgermeisterin Dresdens, Helma Orosz, nutzte ihre kurze Ansprache, um dem Vorhaben von Neonazis, den Gedenktag für sich zu instrumentalisieren, eine deutliche Absage zu erteilen.
"Sie besudeln das Andenken an die Toten, sie schänden diese Stadt und gehören nicht hierher." , äusserte sich Orosz zu den geplanten Demonstrationen von Rechtsextremen diesen Freitag und Samstag.
Da der Krieg seinen Ursprung in Deutschland hatte, sei dieser Gedenktag auch eine Mahnung. Die Instrumentalisierung des Gedenkens der Opfer um nur Hass und Rachegedanken zu schüren, empfände sie als unerträglich, führte die Bürgermeisterin weiter aus.
"Deutschland zwang die überfallenen Völker, sich auf Leben und Tod zu wehren. (...) Heute ersehnen wir nichts mehr als die Versöhnung", erklärte Orosz in ihrer Rede.
(svp / dpa)

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