Mit dem Ausscheiden von Horst Köhler aus dem Bundespräsidentenamtes hat dieser für ein Novum in Deutschland gesorgt und die politische Situation hierzulande ordentlich durcheinander gewirbelt. Mittlerweile konnten die politischen Lager ihre Kandidaten aufstellen, aber schon jetzt beginnt der Kampf um die Wahl.
Gauck: Kein Parteienschacher um Bundespräsidentenamt
In diesem Zusammenhang hat der Bundespräsidentschaftskandidat von SPD und Grünen, Joachim Gauck, vor einem Parteienschacher um Bundespräsidentenamt gewarnt. "Es geht in dem Amt, für das ich kandidiere, darum, Mut zu machen und zu versöhnen. Deshalb ist es gut, wenn der Bundespräsident mitten aus dem Volk kommt. So wichtig Parteien sind, dieses Amt sollte keine Beute von Parteien sein." so Gauck in der "Bild am Sonntag".
Auf die Frage, ob er besser als sein Gegenkandidat Christian Wulff (CDU) für das Amt geeignet sei, entgegnete Gauck. "Ich habe die Gabe, Menschen zu ermutigen und sie dazu zu bringen, sich nicht von ihrer Angst bestimmen zu lassen. Wir sind geschaffen, für die Gemeinschaft Verantwortung zu übernehmen und nicht nach dem Prinzip 'Ich darf alles' zu leben."
(riw / ddp)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden

zum Bildarchiv


mehr Schlagzeilen
Kommentar schreiben