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17. Oktober 2011, 10:20 Uhr
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Frühzeitiges Ausscheiden aus dem Berufsleben wegen Depressionen und Angst nehmen zu

Die Deutsche Rentenversicherung hat alamierende Zahlen herausgegeben. Immer mehr Deutsche gehen in jungen Jahren in den frühzeitigen Ruhestand. Psychische Leiden, wie Depressionen und Angstzustände sind die häufigsten Gründe.

Im vergangenen Jahr wurden bundesweit fast 71 000 Männer und Frauen wegen seelischer Störungen für berufsunfähig erklärt. 2009 lag die Zahl noch bei 64 500, wie die Süddeutsche Zeitung am Montag berichtet.

Der Hauptgrund sind Depressionen und Angstzustände

Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung haben sich Menschen mit diesen Leiden in den letzten 10 Jahren zur größten Gruppe entwickelt. An zweiter Stelle stehen Schwierigkeiten mit Skelett und Muskeln. Weitere körperliche Leiden, die zur Berufsunfähigkeit führen sind Herz- und Kreislauferkrankungen.

Die Frührentner werden immer jünger

1980 waren alle erwerbs- und berufsunfähigen Neurentner im Durchschnitt 56 Jahre alt. Heute sind sie etwas über 50, diejenigen mit psychischen Störungen sogar noch jünger, nämlich im Schnitt 48,3 Jahre. Die Deutsche Rentenversicherung lehnt jedoch 43 Prozent der Anträge auf Berufsunfähigkeit ab, da die Voraussetzungen nicht stark genug gegeben sind. (nas)
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