Wie es scheint, wollte sie ihren Ehemann (37) umbringen, denn die dreifache Mutter hat ihm mit zahlreichen Tabletten versetzte Frikadellen serviert. Bereits im April soll sich diese Tat ereignet haben. Neben den Schlafmitteln in den Tabletten, reichte sie ihm auch noch einen mit starken Schmerzmitteln gebrühten Kaffee, so Staatsanwaltschaft und Polizei.
Mann vertraut sich nach einem Besuch beim Arzt auch der Polizei an
Der Ehemann überlebte den Anschlag. Er war gerade von einer einmonatigen Montagetätigkeit nach Hause zurückgekehrt, fühlte sich nach dem ungewöhnlich schmeckenden Essen unwohl, bekam Magen-Darm-Probleme und Herzrasen.
Nachdem der Mann bei einem Arzt war, vertraute er sich der Polizei an. Die Beamten konnten im Zuge ihrer Ermittlungen noch einige der verdächtigen Frikadellen aus einer Mülltonne sammeln. Die Tablettenmenge in den Frikadellen hätte nach Untersuchen durchaus ausgereicht, um den Ehemann zu töten.
Die Ermittler haben zudem auch erklärt, dass sich die Frau vor der Heimkehr ihres Mannes im Internet intensiv umgeschaut habe, wie sich ein Mensch "schnell töten" lasse. Die seit Mai mit einem anderen Mann zusammenlebende Verdächtige befindet sich derzeit wegen Mordversuchs in Untersuchungshaft.
(NCA)

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