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10. Februar 2011, 09:48 Uhr
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Frauenquote stößt bei DAX-Konzernen mehrheitlich auf Ablehnung

Die von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) geforderte Frauen-Quote in Führungspositionen stößt bei den deutschen Großkonzernen weitesgehend auf Ablehnung. Dies ist aus einer Umfrage bei den 30 DAX-Unternehmen hervorgegangen.
Die "Berliner Zeitung" berichtete am Donnerstag, dass eine überwältigende Mehrheit der Konzerne des wichtigsten deutschen Aktienindex (DAX) eine Frauenquote in der Führungsetage ablehnt. Dies sei aus einer Umfrage der Zeitung hervorgegangen. So hätten 21 der 30 DAX-Unternehmen den Vorschlag einer gesetzlichen Frauenquote abgelehnt.

Einzig der Münchener Versicherungskonzern "Allianz", der hinter der "Lufthansa" die zweithöchste Frauenquote bei den Führungskräften aufweist,  habe sich demnach einer gesetzlichen Frauenquote gegenüber vorsichtig zustimmend gezeigt.

Lufthansa und Allianz haben höchste Frauenquote

Nach dem Ergebnis der Umfrage, bei der acht DAX-Konzerne eine Stellungnahme ablehnten, sind bei der "Lufthansa" 41 Prozent aller Mitarbeiter mit Personalverantwortung weiblich - danach folgen die "Allianz"-Versicherungen, die etwa jede dritte Führungsposition mit einer Frau besetzen.

Insgesamt sind nach Recherche der "Berliner Zeitung" allerdings nur 17,8 Prozent aller führenden Positionen der DAX-Unternehmen mit Frauen besetzt, also jede sechste Stelle. Dies mache sich vor allem beim Industriekonzern "ThyssenKrupp" (6 Prozent), dem Chemiekonzern "BASF" (6,5 Prozent) und der Bergbaufirma "Kali+Salz" (7 Prozent) bemerkbar. (fbw / dapd)
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