Die Sozialdemokratin gewann mit 47,6 Prozent der Wählerstimmen. Ihre Herausforderer Ottón Solís von der Partei der Bürgeraktion (PAC) und Otto Guevara von der Partei der Befreiungsbewegung (PML) kamen auf 23,1 beziehungsweise 21,8 Prozent der Stimmen. Beide Konkurrenten gratulierten Laura Chinchilla zu ihrem Sieg und versprachen eine konstruktive Opposition.
Costa Rica ist stolz auf seine Demokratie
In dem mittelamerikanischen Land ging die Präsidentschaftswahl reibungslos über die Bühne. Der noch amtierende Präsident sagte, er werde sich nun ausruhen können und fühle keine Wehmut beim Abschied vom Amt. Er sei stolz auf Costa Rica, wo die Wahlen nicht durch Soldaten abgesichert werden müssen: "Solche Bilder haben wir nie gesehen und wir werden sie niemals in Costa Rica sehen", sagte er. Das Land verfügt über keine eigene Armee.
Kampf gegen Drogenhandel
Grösste Herausforderung für die Präsidentin dürfte der Drogenhandel und die einhergehende Kriminalität und Gewalt sein. Im Jahr 2009 wurden 1.000 Menschen ermordet, was meist im Zusammenhang mit dem Drogenhandel stand. In den letzten drei Jahren wurden 90 Tonnen Kokain sichergestellt. Die Präsidentschaftskandidaten sprachen sich in ihrem Wahlkampf dafür aus, die Polizei zu stärken, um besser gegen die Drogenkriminalität vorgehen zu können.
(hkn / dpa)

Keine Kommentare
Drucken
Versenden


zum Bildarchiv
mehr Schlagzeilen


Kommentar schreiben