Nachdem herausgefunden wurde, dass die Brustimpplanteate des Typs PIP möglicherweise Brustkrebs verursachen können, hat die französische Gesundheitsbehörde betroffene Frauen dazu aufgerufen, sich diese umgehend wieder entfernen zu lassen. Etwa 30.000 Frauen sollen sich die Implantate, die mit einem nicht zugelassenen Gel, das Entzündungen und Krebs hervorrufen kann, haben einsetzen lassen. Mindestens eine Frau soll bereits an den Folgen der Implantate gestorben sein. Nun wird befürchtet, dass der Aufruf der Behörde administrative, finanzielle und nicht zuletzt medizinische Probleme mit sich bringe.
Bereits zum zweiten Mal Probleme mit PIP-Implantaten
Erst vor einem Jahr war es zu Komplikationen mit Implantaten des Typs PIP gekommen. Auch damals soll ein französischer Hersteller ein nicht zugelassenes Silikon benutzt haben. Zehntausende Brustimplantate drohten zu platzen und zahlreiche gebrochene Silikonkissen mussten ausgebessert werden. Bereits damals hatte die französische Agentur für medizinische Sicherheit "Afssaps" angeordnet, die Produkte vom Markt zu nehmen und Frauen mit PIP-Implantaten dazu geraten, regelmäßig zur Mammografie zu gehen.
(rma)

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