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Frankreich zieht Kampftruppen vorzeitig aus Afghanistan ab

21. Mai 2012 • Politik

Beim Nato-Gipfel hat Frankreich seinen vorzeitigen Kampftruppen-Abzug aus Afghanistan bis Ende des Jahres durchgesetzt. “Wir haben eine gemeinsame Abmachung gefunden”, erklärte der neue Staatspräsident François Hollande.

Der Abzug betrift jedoch ausschließlich Kampftruppen, betonte Hollande. Es werden Soldaten im Land bleiben, die für die Ausbildung der afghanischen Armee und Polizei zuständig sind.

Paris sichert Afghanistan langfristige Unterstützung zu

Die Rückführung der Truppenausrüstung würde einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte Hollande. Gleichzeitig sicherte er Afghanistan eine langfristige Unterstützung nach 2014 zu. Dazu habe Paris bereits mit Kabul einen Vertrag abgeschlossen. Der afghanische Präsident Hamid Karsai begrüße den Kurs Frankreichs.

Zudem hat Frankreich Bedingungen bei der neuen Nato-Raketenabwehr gestellt. Das Projekt dürfte die Budgets der Mitgliedsstaaten nicht gefährden. “Zudem ist der Dialog mit Russland absolut unerlässlich”, betonte Hollande. Moskau hat erhebliche Vorbehalte gegen das Vorhaben.

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