Frachterunglück: Kurskorrektur verschlafen?
Quelle: ddp / Maritime Safety Queensland
Kurskorrektur verschlafen?
Die Firma gab aber gleichzeitig zu, dass die Besatzung des Schiffes es versäumt hatte, eine Kurskorrektur vorzunehmen. Die australische Polizei untersucht derzeit die Hintergründe des Unglücks. Laut Medienberichten könnte ein Nickerchen des Verantwortlichen auf der Brücke für das Unglück ursächlich sein. Firmenchef Hu Wei wies darauf hin, dass Shenzhen Energy Transport normalerweise daran gelegen sei, "die Gefährdung von Lebewesen und die Verschmutzung der Umwelt zu vermeiden".
Öl wird abgepumpt
Unterdessen wird der Kraftstoff des Frachters, rund 950 Tonnen Öl, abgepumpt. Vier Tonnen waren bereits in das Meer geflossen, konnten durch den Einsatz von Chemikalien aber rasch zersetzt werden. Ein Auseinanderbrechen des Rumpfen wird zurzeit nicht mehr befürchtet.
(hkn / dpa)

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