Die beiden grössten deutschen Fluggesellschaften haben erstmals ihre Zweifel am Sinn des Flugverbots geäussert. Die Schliessung des Flugraums basiere lediglich auf einer Computersimulation eines englischen Institutes. "Es ist in Deutschland noch nicht mal ein Wetterballon aufgestiegen, um zu messen, ob und wie viel Vulkanasche sich in der Luft befindet." so der Chef von Air Berlin, Joachim Hunold, in der "Bild" am Sonntag. Auch die Lufthansa hat ihre Zweifel am Sinn des Flugverbot, wo sie mittlerweile über die Erfahrung von zehn Überführungsmaschinen zurückblicken kann. "In Frankfurt wurden die Maschinen von unseren Technikern untersucht. Weder auf den Cockpitscheiben, an der Aussenhaut noch an den Triebwerken fanden sie auch nur den kleinsten Kratzer." so Konzernsprecher Klaus Walther gegenüber der Zeitung. Durch das Flugverbot erstehe ein volkswirtschaftlicher Schaden in Milliardenhöhe.
Vulkan auf Island unvermindert aktiv
Wie die Behörden auf Island mitteilten, sei der Vulkan weiterhin im vollen Umfang aktiv und stosse weiterhin Asche in Höhe. Da sich auch an der aktuellen Wetterlage wenig ändert, ist ein Zeitraum für mögliche positive Veränderungen nicht abzuschätzen. (riw / ddp)

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