FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat sich erneut für eine Abschaffung der Praxisgebühr ausgesprochen.
Gegenüber der "Bild"-Zeitung sagte er: "Wir wollen Deutschland erfolgreich regieren." Verletzte Eitelkeiten dürften dabei keine Rolle spielen. "Statt zu streiten, sollten wir schnellstmöglich den Weg der Entlastung der Bürger weitergehen - auch bei den Gesundheitskosten."
Drei mögliche Modelle als Alternative
Nach Informationen der dpa werden im Bundesgesundheitsministerium momentan verschiedene Modelle geprüft und auf finanzielle Umsetzbarkein durchgerechnet. Die gängigste Alternative ist die ersatzlose Abschaffung der Praxisgebühr. Eine andere Variante würde zukünftig nur noch eine Zahlung beim Zahnarzt nötig machen, während die Gebühr bei Haus- und Fachärzten entfallen würde. Ähnlich ist auch das dritte Modell gelagert, welches jedoch zusätzlich den Besuch beim Hausarzt mit der Zahlung belegt und nur Fachärzte ausschließt.
Im Jahr 2010 nahmen Krankenkasse 392 Millionen Euro durch die entrichtete Praxisgebühr bei Zahnärzten ein. Der bundesweite Haus- und Facharztbesuch spülte ganze 1,54 Milliarden Euro in die Kassen der Versicherer.
(gth / dpa)

2 Kommentare
Drucken
Versenden

zum Bildarchiv


mehr Schlagzeilen
RatderLeisen schreibt:
14. März 2012, 18:08 Uhr
Eine Beschränkung auf Hausärzte ist unsinnig. Das würde dazu führen, dass jeder, der sowieso zum Augenarzt, Gynäkologen, Orthopäden, etc MUSS, vorher zum Hausarzt geht, um die Überweisung abzuholen und keine 10 Euro zu bezahlen. Also laufen alle Patienten bei den Hausärzten die Bude ein, die dann fröhlich zumindest den Erstbesuch abrechnen, obwohl sie nix tun. Das soll sinnvoll sein? Schafft diese kaputte Gebühr endlich KOMPLETT ab!
So soll das sein ? schreibt:
21. März 2012, 07:20 Uhr
Die ganze Politik gehört abgeschaft mit ihrem blockade Schädel,es wird hier nur noch in die Taschen der Politiker und Bosse gewirtschaftet.Man muss sich ja schon schämem für unsere Politik die hier betrieben wird .