Der wegen Drogenhandels gesuchte 39-Jährige Mann, der auf der Liste der 100 gefährlichsten flüchtigen Kriminellen Italiens stand, habe sich seit Jahren in Marokko versteckt gehalten, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch. Seine marokkanische Freundin sei für eine Geburt nach Marbella gefahren, das Mitglied des "Giuliano"-Clans folgte ihr nachts mit einem Motorboot.
Fotos auf Facebook geben den entscheidenden Tipp
In Marbella machte D`Avinos Freundin Fotos vor einem Hotel an der Costa del Sol und stellte sie nichts ahnend bei Facebook ein. Die Ermittler hatten jedoch bereits die Spur aufgenommen. Eine abgefangene E-Mail und ein Anruf von D´Avinos Freundin in Neapel hatten die Ermittler alamiert. Auf den Bildern war schließlich das Hotel zu sehen, in dem das Paar abgestiegen war. Spanische und italienische Fahnder nahmen D'Avino daraufhin an einer nahegelegenen Tankstelle fest. (jak / dpa)

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