Auf Griechenland wartet in den kommenden Jahren ein rigider Sparkurs. Um den heute in Brüssel erhobenen Forderungen der EU-Kommission nachzukommen sind harte Einschnitte für Bürger und Unternehmen nötig. Da die Schuldenkrise in Griechenland auch die gemeinsame Währung belastet, drängt die EU auf schnelle Schritte.
EU: Griechenland steht unter Zugzwang
Der griechische Haushalt steht künftig stärker als bisher auch unter Aufsicht der EU. Unter anderem sind regelmässige Berichte über den Fortschritt beim Sparkurs fällig. Zu den geplanten Einschnitten in Griechenland gehören die Abschaffung von Steuerausnahmen, ein Einstellungsstopp im öffentlichen Dienst und Gehaltskürzungen bei Staatsbediensteten. EU-Währungskommissar Joaquín Almunia sagte Griechenland Unterstützung zu. Es wird erwartet, dass sich die Finanzminister der Europäischen Union bei ihrem Treffen am 16. Februar den Forderungen der Kommission anschliessen werden.
(fgr / dpa)

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