"Ich bin zu allem bereit", sagte Reding gegenüber der Tageszeitung "Die Welt". "Ich bin kein Fan von Quoten. Aber ich mag die Ergebnisse, die Quoten bringen." Bislang habe es Fortschritte innerhalb Europas lediglich in Frankreich und den Niederlanden gegeben.
Lächerlicher Stillstand in vielen Mitgliedsländern
Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist in beiden Ländern durch gesetzliche Vorgaben gesichert. Diese Erfolge seien keine Selbstverständlichkeit innerhalb der EU: "In zwei Dritteln der Mitgliedsländer sehen wir nur Stillstand, das ist völlig ungenügend, ja, lächerlich", beklagte sich Reding. Weitere Details zu den Plänen will die EU-Grundrechtekommissarin auf einer Pressekonferenz am Mittag in Brüssel vorlegen.
Bis Ende Mai soll nun die Öffentlichkeit befragt werden. Abhängig von den Ergebnissen entscheidet sich, ob die EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag macht oder es bei einer Empfehlung belässt. In diesem Zuge will Reding ebenfalls Vorschläge sammeln zur Quotenhöhe, betroffenen Unternehmen, Zeitvorgaben und Sanktionen. (gth / dpa)

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Ulrich Sagmeister schreibt:
6. März 2012, 10:45 Uhr
Ein ausgewogener Geschlechteranteil bringt nachgewiesenermaßen auch eine besserer wirtschaftliche Performance! Nachzulesen bei Avivah Wittenberg-Cox und Peter Jedlicka (Buch “Gender Balance”).
U.Sagmeister