Mit Spannung erwarten Fußballfans auf der ganzen Welt das Bundesliga-Duell zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. 200 Länder hätten Interesse an der Übertragung des Gipfeltreffens geäußert, teilt die Deutsche-Fußball-Liga mit. Ein neuer, bemerkenswerter Rekord.
Bayern will sich für die herbe Niederlage im Februar rächen
Im Februar dieses Jahres waren die Dortmunder zuletzt in der Allianz-Arena zu Gast. Damals führten sie dem FC Bayern eine herbe Niederlage zu und bauten ihren Tabellenvorsprung auf den Rekordmeister auf 16 Punkte aus. Diese Partie sei längst vergessen, heißt es von Seiten der Münchner. Aber das sieht Ottmar Hitzfeld, der in der Vergangenheit beide Mannschaften trainierte, ganz anders. Er hält das 3:1 von damals für einen wichtigen Faktor beim heutigen Wiedersehen. Der Stolz spiele dabei eine große Rolle und der FC Bayern wird wohl alles daran setzen, sich nicht nochmal im eigenen Stadion vorführen zu lassen.
Dortmunds Trainer Jürgen Klopp stapelt tief
Bislang dominiert der Rekordmeister die Bundesliga-Saison, jedoch sehen die Münchner im BVB ihren schärfsten Konkurrenten um die Deutsche Meisterschaft. Und auch die Dortmunder haben gemerkt, dass man sie in Bayern inzwischen "verdammt ernst" nimmt. "Die Münchner wissen, dass sie noch nicht gewonnen haben", ahnt Jürgen Klopp. "Wir müssen versuchen, die Bayern über die Taktik auf unser Niveau zu ziehen, um sie zu schlagen. Bislang sind sie sehr dominant, aber sie haben auch noch nicht gegen uns gespielt", sagte der Dortmunder Trainer. Die Bayern geben sich ungewohnt zurückhaltend vor der Partie, kein Anzeichen von verbalem Getöse oder dergleichen. Man habe heute die Möglichkeit auf acht Punkte davon zu ziehen, und diese wolle man, im Hinblick auf die Meisterschaft unbedingt nutzen, erklärte Bayern-Spieler Philipp Lahm. Die Begegnung wird ab 18:30 Uhr bei Sky übertragen.
(rma)

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