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Erwachsenen-Akne: Tschüss Pickel!

2. Juni 2016 • Gesundheit

Gemein. Gerade hat man sich mit seinen ersten Fältchen angefreundet, und plötzlich blühen wieder die lästigen Punkte im Gesicht. Hört das denn eigentlich nie auf? Bitte nicht verzweifeln – jetzt kommt Hilfe!

Sie kommen über Nacht und können einem den ganzen Tag verderben: lästige rötliche Pickel im Gesicht. Akne und Hautunreinheiten gibt es leider nicht nur während der Pubertät. Jede dritte Frau zwischen 25 und 40 Jahren leidet auch als Erwachsene darunter.

Was unterscheidet die Teenie-Akne von der Erwachsenen-Akne?

Die Haut bei Erwachsenen ist trockener, hat wenig Mitesser, dafür aber mehr Entzündungen, die sich zu Pickeln entwickeln können. Statt der T-Zone – Stirn, Nase, Kinn – sind jetzt vor allem Wangen und Hals betroffen, selten auch Rücken und Dekolleté. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für Hyperpigmentierung und Narbenbildung.

Was sind die Auslöser?

Vor allem Frauen in Power-Jobs leiden unter Erwachsenen-Akne, weil unter Stress mehr männliche Hormone produziert werden. Sie regen die Talgdrüsen an, ihre Produktion hochzufahren, was schnell zu einer Verhornung der Poren führt. Aber auch falsche Ernährung und Pflege können eine Rolle spielen.

Was hilft am besten?

Neuartige Pflegeprodukte wirken auf mehreren Ebenen: Sie kaschieren, beruhigen und regulieren langfristig. Ein wichtiger Mitstreiter ist die Salicylsäure. Sie beugt Entzündungen vor, weil sie abgestorbene Hautzellen durch ihren peelenden Effekt beseitigt. Zink wirkt reinigend und mattierend. Kaolin absorbiert überschüssige Fette. Für ein schöneres Hautbild sorgt der neue Wirkstoff Phe-Resorcinol. Es wird aus dem Holz der Pinien extrahiert. Schauen Sie sich bei neuen Pflegeprodukten also unbedingt nach diesen Inhaltsstoffen um.

Wie reinigt man richtig?

Akne und Pickel haben nicht mit Unsauberkeit zu tun. Auch unreine Haut sollte deshalb nicht mehr als zweimal täglich gereinigt werden, sonst trocknet sie unnötig aus. Gute Saubermacher sind ölfreie Waschcremes oder Reinigungsschaum mit Fruchtsäuren. Von groben Gesichtsbürsten ist abzuraten, da sie die Haut schnell entzünden. Gut für empfindliche Haut sind Reinigungstücher mit reizlinderndem Thermalwasser. Peelings und Reinigungsmasken entfernen nicht nur abgestorbene Hautschüppchen, sie regen auch die Durchblutung an.

Darf man unreine Haut schminken?

Im Prinzip ja, wenn die Foundation auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Studien belegen leider, dass viele Frauen, die unter Hautunreinheiten leiden, oft die falsche Foundation verwenden. Dann entsteht ein sogenannter Maskeneffekt, der die Unreinheiten durch seine porenverschließenden Eigenschaften noch verschlimmert. Eine schlaue Alternative sind BB-Creams, weil sie eine leichte Textur haben und neuerdings talgregulierend und antibakteriell wirken. Ansonsten sind Foundations zu empfehlen, die die Poren nicht verschließen. Diese findet man beispielsweise bei Firmen wie Clinique oder Body Shop.

Zum Schluss: No-Gos

Auch wenn eitrige Mitesser noch so sehr stören, bloß nicht daran rumdrücken! So handelt man sich nur dauerhafte Narben ein. Besser ist da eine professionelle Behandlung bei der Kosmetikerin oder sogar beim Facharzt. Peelings sind eher nicht zu empfehlen, wenn die Pickel rot und entzündet sind. Dadurch wird die Haut nur noch mehr gereizt und neue Pickel entstehen. Also Finger weg!

Foto: Thinkstockphotos, iStock, 467409935, evgenyatamanenko

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