Wie der Molekularbiologe Peter Savolainen heute am Königlichen Forschungsrat in Stockholm erklärte, konnte die Herkunft des Hundes als Haustier erstmals enger eingegrenzt werden, nachdem bislang nur als gesichert galt, dass die Wiege des Hundes in Ostasien läge.
Nach den Erkenntnissen der Forscher, die im Wissenschaftsjournal "Molecular Biology and Evolution" veröffentlicht wurden, stammt der erste Hundestamm von einigen hundert gezähmten Wölfen der Region ab. Dies hatten die Biologen durch die genetische Feinanalyse des mitochondrialen Erbmaterials von über 1.500 Hundes in Europa, Afrika und Asien herausgefunden. Dieses spezielle Erbmaterial wird nur von weiblichen Tieren weitergegeben.
Neben dieser Einordung des globalen Ursprungs des Hundes konnten die Forscher aber auch noch eine weitere Entdeckung machen: die ersten Hunde wurden nach Angaben der Forscher vermutlich als Nahrungsquelle gezüchtet.
(sdf / dpa)

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