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1. Januar 2012, 11:36 Uhr
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Rügen

Erneuter Kreideabbruch in Sassnitz - Keine Verletzten

Auf Rügen ist es nur fünf Tage nachdem ein Mädchen aus Brandenburg unter Kreideschlamm begraben wurde, erneut zu einem Kreide-Abbruch gekommen. Diesmal wurde nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt.
Die Polizei Neubrandenburg teilte mit, dass von dem Abbruch im Bereich der Wissower Klinken bei Sassnitz keine Menschen betroffen seien.

Bisher kann die genaue Menge des Abbruchs noch nicht abgeschätzt werden, weil dichter Nebel die Sicht einschränkt.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde eine Mutter mit ihren zwei Kindern von dem Abbruch erfasst

Am Montag war ein elfjähriges Mädchen mit seiner Mutter und Schwester am Kap Arkona von einem Kreide-Abbruch erfasst worden. Die Frau und ihre 14 Jahre alte Tochter wurden verletzt und konnten gerettet werden, doch die zehn Jahre Katharina blieb verschollen.

Bis heute hat man auf Rügen die Hoffnung aufgegeben, das von Kreideschlamm verschüttete Kind noch lebend zu bergen. Man hat die Suche erneut unterbrochen, weil die ansteigende See und Starkregen die Feuerwehrleute am Kap Arkona gefährdet. (NCA)
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