Genaue Einzelheiten liegen der Deutschen Presse-Agentur noch nicht vor, jedoch soll es sich um einen Sprengstoffanschlag auf eine Patrouille gehandelt haben, bei dem es keine Verletzten unter den Soldaten gegeben hätte, wie ein Sprecher des Einsatzführungskommandos mitteilte. Die Taliban hingegen sprachen von angeblichen Schäden und Opfern. Im Allgemeinen gelten jedoch die Bekundungen der Taliban als unseriös.
Keine verlässlichen Angaben zu Schäden und Opferzahlen
Bereits im April waren zwei Anschläge auf deutsche Soldaten in Afghanistan verübt worden. Bei den Attentaten in der Nähe der nordafghanischen Stadt Kundus wurden damals ein Soldat getötet und neun weitere verletzt.
Zur Zeit sind 3.750 Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan stationiert. zur Präsidentenwahl im August soll die deutsche Präsenz zusätzlich erhöht werden. Die Obergrenze des Bundestages für den Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan liegt derzeit bei 4.500 Soldaten.
(svp / dpa)

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