"Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine verbraucherpolitische Errungenschaft, eine nützliche Orientierungshilfe.", sagte Aigner der "Passauer Neuen Presse". Die Abschaffung würde nur für noch mehr Müllberge sorgen.
Mindesthaltbarkeitsdatum kein Verfallsdatum
Statt einer Abschaffung hält die Bundesernährungsministerin Aufklärung für die notwendige Maßnahme, um dem Wegwerfwahn Einhalt zu gebieten. Am Montag soll gemeinsam mit dem Handel eine bundesweite Aufklärungsaktion starten. Im Rahmen der Aktion solle Verbrauchern unter anderem erläutert werden, dass es sich beim Mindesthaltbarkeitsdatum nicht um das Verfallsdatum handelt.
Im Schnitt wirft Deutschland elf Tonnen Lebensmittel im Jahr in den Müll. Ein Großteil davon wird in privaten Haushalten verursacht und wäre vermeidbar.
(gth / dpa)

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